Es war einmal so Anfang der 1990er Jahre da machte ein junger Soester Punk Rocker (nämlich ich..ähem) ein Fanzine namens KLISCHEE. Und wie das so üblich war in vor internetären Zeiten tauschten Fanzine-Schreiber ihre fotokopierten Produkte um sie dann -meist mit Verlust- wieder an Mann und Frau aus der Indie-/Punk-Szene zu verhökern.
Irgendwann so um etwa 1991 rum geriet ich an einen jungen Typen namens Rasmus Engler der, glaube ich, damals im bergischen Land bei Köln lebte.Besagter Rasmus war ein junger , tja, Kidpunk? Jedenfalls machte der ein Fanzine welches auf den Namen DIE TOBENDE MUMIE hörte- und das ich nie begriff. Ich fand er produzierte nur konfuses Zeug ha,ha….Heute würde ich sagen er war so was wie ein Dadaist. Sucht mal bei My Space DIRTY DISHES,eine von seinen Bnads.Dann wisst Ihr was ich meine.
Na jedenfalls hab ich den vielleicht ein, zwei oder dreimal getroffen.Einmal glaube ich bei einem Konzert von Konrad Kittner´s ( der leider inzwischen verstorbene 2.Mann der ABSTÜRZENDEN BRIEFTAUBEN) Zweitband CRASSFISH- in Gummersbach wenn ich nicht irre.
Es ist schon erstaunlich welche Wege Leute gehen denen man mal begegnet ist oder mit denen man zu tun hatte.Schreibt doch der , wie ich damls fand, verwirrte Rasmus inzwischen für das INTRO und spielt gleich in mehreren Bands wovon die bekannteste wohl GARY sein dürfte.Welches die Band ist die Robert Stadelober mit an Bord hat.Ihr wisst schon, der Typ der im Film CRAZY den halbseitigen gelähmten Benni gespielt hat.SONNENALLEE ist ein anderer Film von Stadelober den ich gut finde.
Tja Leude so kanns gehen.
Beim nächsten mal erzähl ich euch wie ich Marcus Wiebusch von Kettcar in Lippstadt begegnete.
Der Verlag des Buches KEINE ZUKUNFT WAR GESTERN braucht Geld! Und ihr könnt helfen-mit einer Spende!
Warum das?
Das Archiv erhält bis heute keinen Cent Regelförderung und arbeitet seit seinem Bestehen mit auf Zeit geförderten Stellen und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel ehrenamtliches Engagement (pdf-File ) sich dort findet. Doch auf Dauer braucht eine derartige Einrichtung wenigstens eine oder zwei hauptamtliche Stellen und die Sicherung der Grundkosten. Das ist zurzeit nicht gegeben – immer wieder müssen Vereinsmitglieder oder MitarbeiterInnen sogar privat Gelder spenden, um die laufenden Kosten zu zahlen. Damit ist die Existenz dieser in Europa einmaligen Einrichtung in regelmäßigen Abständen akut gefährdet.
Eine Stiftung bietet Sicherheit und Kontinuität im Fortbestand des Archiv der Jugendkulturen und der daraus resultierenden kulturellen und politischen Arbeit mit und für Jugendliche(n) – und das unabhängig von der Vergabe von Fördergeldern.
Wozu brauchen wir ein Archiv der Jugendkulturen?
Wir alle sind die Summe unserer Geschichte, wir alle handeln, leben und beziehen Position aufgrund unserer Erfahrungen, die wir in unserer Jugend gemacht haben; Jugendkultur, auch in all ihren Extremen, nimmt Einfluss auf die gesellschaftliche Entwicklung – und wir alle brauchen das Wissen um unsere Wurzeln, um unseren Standort zu bestimmen, um nicht ges(ch)ichtslos zu sein – gerade in einer so schnelllebigen Zeit wie der heutigen.
Auf meinem My Space Profil gibt es jetzt eine Playlist mit allen Songs die ich mit KEINE ZUKUNFT WAR GESTERN ROADCREW und den ALLPHONES bis jetzt aufgenommen habe.
Das Internet bzw so ein Blog kann echt Nerven kosten wenn man andere Designs ausprobiert und dieses erstmal die gesamte Seite lahmlegt!! Das hatte ich schon einmal .GRRRRR!!!!! Diesmal konnte das Problem innerhalb von 48 Stunden behoben werden!! Und das bei der Hitze momentan!!
Die Allphones pausieren imAugenblick! Das ist wohl auch das Beste was man derzeit machen kann. Im Oktober bin ich wieder etwas präsenter sowohl mit THE ALLPHONES als auch mit der KEINE ZUKUNFT WAR GESTERN ROADCREW!(siehe Termine/Gigs). Von letzterer ist die EP- die auf Andis Friends Records erschienen ist- auch fast ausverkauft! Incognito Records hat noch welche! Siehe Link!
Macht euch alle ein paar schöne Tage mit kühlen Drinks und guter Musik! And always remember:
Holger, drummer von RAIN DOESNT MATTER, hat im Folkwang Museum in der Ausstellung ” A Star is born” unser Buch KEINE ZUKUNFT WAR GESTERN-Punk in Deutschland entdeckt !
Ich zitiere:
” hi gaffa,
komme gerade von dieser ausstellung zurück: http://www.museum-folkwang.de/de/ausstellungen/aus
blick/a-star-is-born.html
und was seh ich in der punk abteilung?
euer buch “keine zukunft..”!
wusstest du das?
cherio
holgerino”
Nein wusste unsere Crew um Yvy Pop, Elektra,Björn und Ossi Loco natürlich nicht! Ansonsten hätte ich mit Sicherheit schon mal darauf hingewiesen. Deshalb Danke für die Info!
Die Ausstellung ” A Star is born-Fotografie und Rock seit Elvis” läuft noch bis zum 10.Oktober.
Folkwang Museum Essen:
Allgemeine Besucherinformation
T +49 201 8845 444
F +49 201 889145 444
info@museum-folkwang.essen.de
www.museum-folkwang.de
Direktor: Dr. Hartwig Fischer
Stellv. Direktorin: Prof. Ute Eskildsen
Leiter Museumsverwaltung: Holger Peters
Presse: Hendrik v. Boxberg
Es ist mal wieder Zeit eine aussergewöhnliche Musikdokumentatuion zu empfehlen!
Am 29.Juli läuft in Deutschland der Film “Rocksteady-the Roots of Reggae” an.
Ich kann mir lange Worte zum Film sparen und lasse den Pressetext für sich sprechen.
Ich habe Ska, Rocksteady und Reggae schon lange in meinem Plattenschrank.
Zuerst als Abwechslung zum Dampfwalzensound des PuNk, später wurde daraus immer mehr echtes Interesse am relaxten Sound aus Jamaica.
Bands wie THE RUTS, CLASH, ATV und sogar deutsche Punk-Bands wie MALE hatten den “PUNK der schwarzen” in ihrem Sound verarbeitet.Vor allem CLASH ließen sich von jamaicanischer Musik inspierieren.
Pressetext:
Rocksteady – The Roots
of Reggae
ist eine musikalische Reise ins goldene Zeitalter
der jamaikanischen Musik. Zum ersten Mal nach 40 Jahren kommen die
Musikerinnen und Musiker der Rocksteady-Ära in Kingston zusammen, um
ihren grossartigen Sound auferstehen zu lassen und ihre Geschichte zu
erzählen.
Tonaufnahmen im ursprünglichen Tuff-Gong-Studio, seltene
Archivbilder und Gespräche mit den Künstlern zu Hause und an
historischen Orten zeichnen ein farbiges Bild der legendären
Rocksteady-Zeit. Begleitet von zahlreichen Hits und Evergreens – „By the
Rivers of Babylon“, „The Tide is High“ und „You Don’t Love Me Anymore
(No No No)“ – werden die Gründer dieses grossen musikalischen Erbes, zu
denen auch Bob Marley gehörte, vorgestellt.
1962 wurde Jamaika von der Englischen Krone unabhängig.
Die darauf folgenden Jahre waren geprägt von Optimismus und
Wirtschaftswachstum. Aufnahmestudios schossen überall aus dem Boden und
stritten sich um die besten Sänger und Musiker, es wurde eine
erstaunliche Anzahl an Songs herausgebracht, die Hits in Jamaika und in
Übersee wurden. Darunter befinden sich Rocksteady-Perlen wie „You Don’t
Love Me (No, No, No)“, „The Tide Is High“ und „Rivers Of Babylon“. Um
1968 jedoch wurde aus der Aufbruchstimmung eine Krise. Arbeitslosigkeit,
Armut und Gewalt breiteten auf der Insel aus. Die Sänger nahmen die
sozialen Probleme in ihre Lieder auf, und die romantischen Texte rückten
in den Hintergrund.
Die Musiker, Sängerinnen und Sänger erzählen uns, wie sie diese
turbulente Zeit der 1960er Jahre erlebten, in der sich die Karibikinsel
politisch, sozial und ökonomisch stark veränderte.
Zu den Sängern im Film gehören Hopeton Lewis, jetzt ein Gospel-Reggae
Sänger in New York, der mit 16 den ersten Rocksteady Song „Take It Easy“
aufnahm; Dawn Penn, heute als Sozialarbeiterin in London tätig, deren
Rocksteady-Song „You Don’t Love Me (No, No, No)“ von vielen anderen
Bands gecovert und zum Welthit wurde; Stranger Cole („Love Me Today“),
der Jamaika für eine neues Leben in Kanada verliess; Marcia Griffiths,
die „Queen of Reggae“, die ihre Solo-Karriere nie unterbrochen hat („The
Tide Is High“); Ken Boothe, der ebenfalls immer noch auf
Reggae-Festivals rund um den Erdball anzutreffen ist („Shanty Town
(007)“); Derrick Morgan („Thougher Than Though“), der berühmte
Ska-Sänger, der zahlreiche Rocksteady-Hits hatte; Leroy Sibbles („Equal
Rights“), der als Teil der „Heptones“ unzählige Rocksteady- und
Reggae-Songs schrieb; U-Roy („Stop That Train“), der berühmte „Toaster“,
der als einer der Paten des amerikanischen Rap gilt; Judy Mowatt
(„Silent River Runs Deep“), die mit Marcia Griffiths und Rita Marley das
Gesangstrio „I-Three“ bildete, das berühmte Gesangstrio von Bob Marley
and the Wailers.
Zur Rocksteady All Star-Band gehören die Besten ihrer
Zeit, die auch heute noch zu den besten Jamaikanischen Musikern gezählt
werden, unter anderem Ernest Ranglin, Sly Dunbar, Jackie Jackson,
Gladstone Anderson, Hux Brown, Lloyd Parkes und Scully Simms. In einem
Gastauftritt erzählt Rita Marley von ihrem Leben in Trenchtown in den
60er Jahren mit Bob Marley und seinen Freunden.
Die EP der KEINE ZUKUNFT WAR GESTERN ROADCREW ist fast ausverkauft meldet so eben unser freundliche Label ANDIS FRIENDS RECORDS!
Ganze 99 Stück sind noch am Lager!
Wer noch eine sein eigen nennen will der bestelle flink bei INCOGNITO RECORDS das gute Stück!
Naiv, dilettantisch und mit großer Leidenschaft präsentieren die ALLPHONES ihre Interpretationen aus den wilden 80er Jahren, in der alles erlaubt war, was ausgeflippt ist. Ob Klamotten, Musik, Dorfdisco, Auto Scooter…Hauptsache…Spaß! THE ALLPHONES sind die punkige Marshmallowcombo, die ganz unbedarft rumlärmen, pogen und bis an die Zähne bewaffnet mit rohem, direkten Punk um sich schmeißen, dass es an allen Ecken und Kanten brodelt. Die Jungs haben mit Punk ihre Unschuld verloren und spielen frisch von der Leber weg und lassen ihren Emotionen freien Lauf. Als Partyband funktioniert das ganz gut, aber für einen BRAVO-Starschnitt müssen noch mehr kreative Ideen ans Tageslicht gefördert werden. Trotzdem: Die Band meistert die Bewährungsprobe mit ungehemmter Spiellust.(UNDERDOG Fanzine,2010)