Filmtipp:ROCKSTEADY
Es ist mal wieder Zeit eine aussergewöhnliche Musikdokumentatuion zu empfehlen!
Am 29.Juli läuft in Deutschland der Film “Rocksteady-the Roots of Reggae” an.
Ich kann mir lange Worte zum Film sparen und lasse den Pressetext für sich sprechen.
Ich habe Ska, Rocksteady und Reggae schon lange in meinem Plattenschrank.
Zuerst als Abwechslung zum Dampfwalzensound des PuNk, später wurde daraus immer mehr echtes Interesse am relaxten Sound aus Jamaica.
Bands wie THE RUTS, CLASH, ATV und sogar deutsche Punk-Bands wie MALE hatten den “PUNK der schwarzen” in ihrem Sound verarbeitet.Vor allem CLASH ließen sich von jamaicanischer Musik inspierieren.
Pressetext:
Rocksteady – The Roots
of Reggae
ist eine musikalische Reise ins goldene Zeitalter
der jamaikanischen Musik. Zum ersten Mal nach 40 Jahren kommen die
Musikerinnen und Musiker der Rocksteady-Ära in Kingston zusammen, um
ihren grossartigen Sound auferstehen zu lassen und ihre Geschichte zu
erzählen.
Tonaufnahmen im ursprünglichen Tuff-Gong-Studio, seltene
Archivbilder und Gespräche mit den Künstlern zu Hause und an
historischen Orten zeichnen ein farbiges Bild der legendären
Rocksteady-Zeit. Begleitet von zahlreichen Hits und Evergreens – „By the
Rivers of Babylon“, „The Tide is High“ und „You Don’t Love Me Anymore
(No No No)“ – werden die Gründer dieses grossen musikalischen Erbes, zu
denen auch Bob Marley gehörte, vorgestellt.
1962 wurde Jamaika von der Englischen Krone unabhängig.
Die darauf folgenden Jahre waren geprägt von Optimismus und
Wirtschaftswachstum. Aufnahmestudios schossen überall aus dem Boden und
stritten sich um die besten Sänger und Musiker, es wurde eine
erstaunliche Anzahl an Songs herausgebracht, die Hits in Jamaika und in
Übersee wurden. Darunter befinden sich Rocksteady-Perlen wie „You Don’t
Love Me (No, No, No)“, „The Tide Is High“ und „Rivers Of Babylon“. Um
1968 jedoch wurde aus der Aufbruchstimmung eine Krise. Arbeitslosigkeit,
Armut und Gewalt breiteten auf der Insel aus. Die Sänger nahmen die
sozialen Probleme in ihre Lieder auf, und die romantischen Texte rückten
in den Hintergrund.
Die Musiker, Sängerinnen und Sänger erzählen uns, wie sie diese
turbulente Zeit der 1960er Jahre erlebten, in der sich die Karibikinsel
politisch, sozial und ökonomisch stark veränderte.
Zu den Sängern im Film gehören Hopeton Lewis, jetzt ein Gospel-Reggae
Sänger in New York, der mit 16 den ersten Rocksteady Song „Take It Easy“
aufnahm; Dawn Penn, heute als Sozialarbeiterin in London tätig, deren
Rocksteady-Song „You Don’t Love Me (No, No, No)“ von vielen anderen
Bands gecovert und zum Welthit wurde; Stranger Cole („Love Me Today“),
der Jamaika für eine neues Leben in Kanada verliess; Marcia Griffiths,
die „Queen of Reggae“, die ihre Solo-Karriere nie unterbrochen hat („The
Tide Is High“); Ken Boothe, der ebenfalls immer noch auf
Reggae-Festivals rund um den Erdball anzutreffen ist („Shanty Town
(007)“); Derrick Morgan („Thougher Than Though“), der berühmte
Ska-Sänger, der zahlreiche Rocksteady-Hits hatte; Leroy Sibbles („Equal
Rights“), der als Teil der „Heptones“ unzählige Rocksteady- und
Reggae-Songs schrieb; U-Roy („Stop That Train“), der berühmte „Toaster“,
der als einer der Paten des amerikanischen Rap gilt; Judy Mowatt
(„Silent River Runs Deep“), die mit Marcia Griffiths und Rita Marley das
Gesangstrio „I-Three“ bildete, das berühmte Gesangstrio von Bob Marley
and the Wailers.
Zur Rocksteady All Star-Band gehören die Besten ihrer
Zeit, die auch heute noch zu den besten Jamaikanischen Musikern gezählt
werden, unter anderem Ernest Ranglin, Sly Dunbar, Jackie Jackson,
Gladstone Anderson, Hux Brown, Lloyd Parkes und Scully Simms. In einem
Gastauftritt erzählt Rita Marley von ihrem Leben in Trenchtown in den
60er Jahren mit Bob Marley und seinen Freunden.
Date: 9. Juli 2010
http://myspace.com/keinezukunft
http://www.allphones.tk/
http://www.myspace.com/risikofaktorpunk
Sollte klar sein!